5-Achs-Bearbeitung
Große Teile präzise beherrschen

Ein Gastbeitrag von Udo Hipp 4 min Lesedauer

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Der Präzisionsfertiger Kappler CNC erweitert seine Kapazitäten für große Werkstücke mit drei automatisierten Hermle 5-Achs-Fräs-/Drehzentren C 62 MT und macht seine Produktion fit für die dritte Schicht.

Der Tisch unterstützt die vollständige 5-Achs-Fräsbearbeitung sowie das hochfeste, simultane Volldrehen (Mill-Turn-Technologie) in der C-Achse.(Bild:  Hermle)
Der Tisch unterstützt die vollständige 5-Achs-Fräsbearbeitung sowie das hochfeste, simultane Volldrehen (Mill-Turn-Technologie) in der C-Achse.
(Bild: Hermle)

In den Produktionshallen von Kappler CNC ist viel in Bewegung und trotzdem wenig Lärm, obwohl fast alle CNC-Maschinen gleichzeitig laufen und Werkstücke unterschiedlicher Größe zerspanen. Die Fertigung im württembergischen Birkenfeld ist keine Aneinanderreihung einzelner Bearbeitungszentren, sondern ein abgestimmtes System. Die Hallen sind klar gegliedert und klimatisiert. „Durch Temperaturschwankungen dehnen sich Werkstücke aus oder ziehen sich zusammen, Längenmaße stimmen dadurch nicht mehr exakt“, erklärt Geschäftsführer Rainer Gottschling.

Schwingungsgedämpfte Fundamente, eine zentrale Absauganlage und eine automatisiert geregelte Maschinenkühlung bestimmen die Produktionsumgebung. Unter den mehr als 150 CNC-Maschinen befinden sich zahlreiche 5-Achs-Bearbeitungszentren von Hermle: von kompakten C 22 bis zu großformatigen C 62 MT. Rund 90 Prozent aller Fräsmaschinen sind automatisiert, zum Beispiel mit dem Robotersystem RS L, das drei adaptierte C 42 mit Nachschub versorgt.