Von der Blackbox zum Datenprodukt
Wie GMN seine Spindeln ins digitale Zeitalter führt

Ein Gastbeitrag von Jens Petri * 4 min Lesedauer

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Ist eine Maschinenkomponente erst ausgeliefert, verschwindet sie für ihren Hersteller meist im Nebel des Feldeinsatzes. GMN Paul Müller Industrie wollte das ändern – und hat gemeinsam mit Contact Software einen Weg gefunden, seine Hochpräzisionsspindeln über den Lebenszyklus hinweg im Blick zu behalten.

Motorspindeln sind im Betrieb hohen mechanischen Belastungen ausgesetzt.(Bild:  GMN)
Motorspindeln sind im Betrieb hohen mechanischen Belastungen ausgesetzt.
(Bild: GMN)

GMN Paul Müller Industrie (GMN) aus Nürnberg fertigt Hochpräzisions-Motorspindeln für Werkzeugmaschinen – Schlüsselkomponenten in der Metallbearbeitung, deren Kugellager, Spannsysteme und weitere Verschleißteile eine endliche Lebensdauer haben. Läuft die Spindel innerhalb der korrekten Betriebsparameter, lässt sich diese Lebensdauer sehr gut vorhersagen. Wird sie überlastet, fällt sie deutlich früher aus.

Doch ohne belastbare Daten bleibt meist unklar, was für einen frühzeitigen Ausfall verantwortlich ist: ein Qualitätsproblem der Spindel selbst, ein Einbaufehler des Maschinenherstellers oder ein Betrieb außerhalb der vorgesehenen Parameter beim Endkunden. Am Ende bleibt oft nur eine Vermutung.